HiMed Cockpit: Neue Wege der Gesundheitsversorgung

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Mit 666 Planbetten, 20 eigenständigen Fach- und Teilgebieten der Medizin, 16 Kliniken und zwei Instituten ist das SRH Zentralklinikum Suhl gGmbH mittlerweile das größte Krankenhaus in Südthüringen. Pro Jahr werden hier rund 25.000 Patienten stationär behandelt. Als akademisches Lehrkrankenhaus der Friedrich-Schiller-Universität Jena hat sich die Einrichtung, die seit September 1998 zur SRH Kliniken AG gehört, außerdem der Ausbildung von Nachwuchskräften verschrieben. Und auch in der Forschung haben sich die Thüringer bereits einen Namen gemacht. Gemeinsam mit der Universitätsklinik in Frankfurt/Main wollen sie mit einer Studie klären, ob Herzinfarktpatienten mit körpereigenen Stammzellen wirksam behandelt werden können. Der Neubau des Klinikgebäudes eröffnete dem Zentralklinikum nun die Chance, mit dem Einsatz von Siemens HiMed Cockpit neue Wege in der Gesundheitsversorgung zu gehen.



Erleichterte Arbeit für Ärzte und Pflegepersonal bei gleichzeitigen Effizienzsteigerungen und Qualitätsverbesserungen in der Patientenversorgung – um dieses Ziel zu erreichen, entschlossen sich die IT-Verantwortlichen des Zentralklinikums Suhl anlässlich des Neubaus des Klinikgebäudes auch zur Einführung einer innovativen Multimedia-Lösung. Eine der wichtigsten Anforderungen: Ärztliche Anweisungen und Pflegedokumentationen sollten ohne Medienbruch direkt am Patientenbett in die elektronische Krankenakte eingegeben werden können. Darüber hinaus wollte man erreichen, dass Ärzte während der Visite nicht mehr eine Vielzahl von Röntgenbildern und Laborbefunden von Patientenzimmer zu Patientenzimmer mitnehmen müssen. Stattdessen sollten die relevanten Informationen direkt an einem Bildschirm am Patientenbett aufgerufen werden können. Gleichzeitig wollte man den Patienten durch Informations- und Unterhaltungsmöglichkeiten höheren Komfort bieten.

Komplette Krankenakte am Schirm - überall und sicher

Das Siemens HiMed Cockpit, das nun im SRH Zentralklinikum Suhl an fast allen Betten zum Einsatz kommt, besteht aus einem 15’’-Bildschirm und einer Tastatur sowie Anschlüssen für Video und einen Kopfhörer. Um die Patientenakte des jeweiligen Kranken aufzurufen, meldet sich der Arzt oder das Pflegepersonal durch Einstecken seiner persönlichen Chipkarte am jeweiligen Terminal an – somit ist die Sicherheit der sensiblen Patientendaten gewährleistet. Dann können, via Monitor, sämtliche Patientendaten problemlos eingesehen werden – von der kompletten Krankengeschichte bis hin zu Röntgenbildern und Laborbefunden. Auch neue Untersuchungsergebnisse sowie Anweisungen an das Pflegepersonal, die Röntgen-Assistenten, das Labor oder die Krankenhausapotheke können über die angeschlossene Tastatur direkt am Patientenbett eingegeben werden. Das Siemens HiMed Cockpit ist unmittelbar an das Krankenhaus-Informations-System angebunden, welches wiederum hochverfügbar ausgelegt ist. Doppelte Stromversorgungen und die dezentralisierte Organisation der Software sorgen zusätzlich für ein hohes Maß an Sicherheit.



Mit der Einführung des Siemens HiMed Cockpit sind Patientendaten an jedem Krankenbett sofort verfügbar. „Deshalb erwarten wir von dieser innovativen Lösung nicht nur eine bessere medizinische Dokumentation ohne Medienbrüche, sondern gleichzeitig auch mehr Effizienz in den Arbeitsabläufen und eine Qualitätssteigerung bei der Patientenversorgung“, so Dr.-Ing. Peter Schneider, stellvertretender Geschäftsführer des Zentralklinikums. Effizient, immer verfügbar und vollständig Ärzte und Pflegepersonal können die medizinische Dokumentation mit Hilfe des HiMed Cockpits nun sehr viel effizienter und ohne Zeitverlust durchführen. Durch den vereinfachten Informationsaustausch zwischen den verschiedenen medizinischen Abteilungen werden zudem die Arbeitsabläufe optimiert. Gleichzeitig bedeutet es eine enorme Arbeitserleichterung, dass die Patientenunterlagen stets verfügbar sind und nicht mehr mühsam von Zimmer zu Zimmer transportiert werden müssen. Der Arzt benötigt nur seine persönliche Chipkarte und hat an jedem Cockpit sicheren Zugang zu den relevanten Dokumenten.



Darüber hinaus bietet das Terminal für die Patienten multimediale Unterhaltungsmöglichkeiten, denn Fernsehen, Radio, Telefon und Internet sind nun direkt und an einem einzigen Gerät am Krankenbett individuell verfügbar. Als nettes Schmankerl werden den Patienten in Suhl Fernseh- und Radioempfang kostenfrei zur Verfügung gestellt

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12/2006, Gabriele Waitz

Gabriele Waitz arbeitet als freie Journalistin.


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