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Die 3M ESPE AG setzt auf maßgeschneiderte FileMaker-Lösung

Die in Seefeld bei München ansässige 3M ESPE AG entwickelt, produziert und vertreibt mehr als 2000 Dentalprodukte für die Zahnmedizin und Zahntechnik. Weltweit bietet sie Zahnärzten und Zahntechnikern auf der Basis von innovativen 3M Technologien eine breite Palette hochwertiger Materialien und Systeme. Seit 2003 setzt das Unternehmen ein maßgeschneidertes elektronisches Laborjournal ein, das auf dem Datenmanagement-Tool FileMaker basiert.
Die international aufgestellte Marke 3M ESPE entwickelt und vertreibt Arzneimittel und Medizinprodukte für Zahnärzte und Zahntechnik aus den Bereichen: Abformung, Füllungstherapien, Befestigungszemente, temporäre Kronen und Brücken, Lokalanästhetika, Zahntechnik, Geräte (z.B. Lichtpolymerisation) sowie Prävention, Prophylaxe und Praxishygiene.
Bei der Entwicklung seiner Produkte ist das Unternehmen an die Richtlinien der Food and Drug Administration (FDA), der höchsten US-Amerikanischen Gesundheitsbehörde, gebunden. Die Auflagen dieser Behörde zur Freigabe von Medizinprodukten sind extrem hoch und erschweren den Arbeitsalltag der Forscher immens. So muss in den Labors der 3M ESPE AG – wie in allen an-deren Biotech- und Pharmaunternehmen sowie Instituten – jeder Schritt bei der Erforschung und Entwicklung von Medizinprodukten penibel in Laborjournalen niedergeschrieben werden. Das Journal hat nummerierte Seiten, deren Reihenfolge eingehalten werden muss und die nicht ausgerissen werden dürfen; der Wissenschaftler darf nicht radieren, Streichungen müssen erkennbar bleiben und vom Gruppenleiter abgezeichnet werden. Mittlerweile erlaubt die FDA allerdings auch sogenannte elektronische Laborjournale, wenn darin alle Schritte nachvollziehbar bleiben und die gesetzlichen Anforderungen erfüllt werden. Die 3M ESPE AG hatte bereits solch ein elektronisches Journal im Einsatz, das jedoch nur unzureichend an spezielle interne und externe Bedürfnisse angepasst war. Das System entsprach auch nicht den gesetzlichen Anforderungen an elektronische Datensätze (FDA 21 CFR Part 11 sowie Patentrecht) und elektronische Unterschriften und konnte dadurch nicht als alleiniges Dokumentationswerkzeug eingesetzt werden. Auch das Thema geistiges Eigentum wurde bei dieser Lösung nur mangelhaft behandelt. Die Wissenschaftler mussten also neben der elektronischen Variante immer noch ein handschriftliches Laborjournal führen.
Obwohl das 12 Jahre alte DOS-Programm den Jahrtausendwechsel und auch den neuesten Betriebssystemwechsel gut überstanden hatte, stand für das Unternehmen fest, dass es entweder auf die Papierversion zurückzugehen oder aber eine neue Software anzuschaffen galt. Die 3M ESPE AG entschied sich für die neue Software-Lösung, da man sich von elektronischen Such- und Verwaltungsmöglichkeiten eine große Erleichterung des Arbeitsalltags versprach. Lesen Sie das nächste Kapitel
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08/2005, Elke Wößner

|  | Elke Wößner arbeitet als freue Autorin in München.
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