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BKK-Tochter factoris setzt auf CompuGROUP-System

Etwa 135.000 Krankenhausrechnungen prüft das Abrechnungszentrum factoris des BKK Landesverbandes Baden-Württemberg pro Jahr detailliert - mehr als 500 pro Arbeitstag. Um dieser hohen Anforderung zukünftig noch besser gerecht werden zu können, erweitert factoris die Softwarelösung "..gemini" um die Komponente "..geminicenter" der CompuGROUP Services GmbH, früher GTI AG. Ziel ist es, die einlaufenden Abrechnungen effizienter, automatisiert zu prüfen, Rückforderungsansprüche schneller zu erkennen und so Ressourcen und Bearbeitungszeit einzusparen.
Mehr als 50 Milliarden Euro mussten die Kostenträger in 2008 für notwendige Krankenhausbehandlungen ihrer Versicherten ausgeben. Und auch sechs Jahre nach Einführung des DRG-Systems (Diagnosis Related Groups) sind viele Krankenhausrechnungen noch immer fehlerhaft überhöht. Grund dafür ist die komplexe, sich kontinuierlich ändernde DRG-Systematik und ein nicht immer konsequent verfolgtes Medizincontrolling vor Ort.
Die Erweiterung "..geminicenter" soll factoris einen Großteil der notwendigen Prüfarbeit abnehmen und so das Erkennen von möglichen Rückforderungsansprüchen deutlich erleichtern. Die Software unterstützt den gesamten Arbeitsablauf von der elektronischen Datenannahme gemäß § 301 SGB V, über den Versand der Kostenübernahmebescheide, das Aufzeigen von prüfrelevanten Krankenhausabrechnungen bis hin zur abschließenden Fallbearbeitung durch ein nachhaltiges Forderungsmanagement. Das Herzstück der Software bildet eine selbstständige Rechnungsanalyse durch innovative, selbst entwickelte Prüfalgorithmen des Abrechnungszentrums factoris.
"Durch die EDVtechnische Umsetzung der Krankenhausfokussierung können Abrechnungsauffälligkeiten besser festgestellt und die Rückforderungsquote erhöht werden", stellt Jana Linsky von factoris fest. "Die Effizienz wird durch den Einsatz von "..gemini" und die damit einhergehende Verschlankung der administrativen Prozesse und eine größere Übersichtlichkeit des Systems gesteigert. Die Kosten dieser Erweiterung amortisieren sich daher aus unserer Sicht zeitnah."
Eine Bewertung, die Helmut Gomolzig, einer der Väter des Systems der CompuGROUP Services, durchaus freut: "Die Zusammenarbeit mit factoris stellt ein weiters Mal die hohe Profitabilität und Qualität unserer Produkte und Dienstleistungen unter Beweis. Wir möchten durch den Einsatz intelligenter Software unseren Beitrag dazu leisten, einen unnötigen Ressourceneinsatz zu entdecken und zu vermeiden. Unser Ziel: Die Effizienzsteigerung des Gesundheitssystems. Und dazu können wir ein gutes Stück beitragen, weil wir als CompuGROUP-Unternehmen mit unseren Lösungen die meisten Kostenträger und Leistungserbringer erreichen!" 30.11.2009, Barbara Zörner, CompuGROUP Holding AG

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